Leichtathletik Club Attendorn...

Nachrichten und Infos des LC Attendorn e.V.

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...hier werden Infos und News zur Leichtathletik nicht nur zum LC Attendorn eingestellt. Über den Kontakt könne Sie mir gerne ihre Anregungen schreiben und auch über einen Gästebucheitrag würden wir uns sehr freuen.

viel Spaß auf dieser Seite

Infos zum Bild...

...das Bild entstand im Olympiastadion Berlin.

Maike van Gerven und Jarli Heckmann auf Erfolgskurs

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Persönliche Bestleistung und einen gemeinsamen Kreisrekord im Stabhochsprung feierten Maike van Gerven und Jarli Heckmann am Wochenende in der Leichtathletikarena des TSV Bayer 04 Leverkusen.
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Nach trainingsbedingter Wettkampfpause hatten die beiden U-16-Athleinnen des SC Olpe zunächst mit einigen Fahlversuchen zu kämpfen, fanden dann aber immer besser in den Wettkampf. Schließlich wurde die Latte auf die erstrebte 3-Meter-Marke gelegt.
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Zunächst überwand Jarli Heckmann diese Höhe. Kurze Zeit später, und mit einem Versuch mehr, steigerte sich auch Maike van Gerven auf diese neue Bestmarke.
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Ihre Urkunden nahmen die beiden von der zweifachen Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfahrt entgegen, die die Siegerehrung vornahm.
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Beide Olper Mädchen absolvierten in Leverkusen ihren letzten Vorbereitungswettkampf vor den Westfälischen Schülermeisterschaften in Paderborn am kommenden Wochenende. Gemeinsam führen sie derzeit die westfälische Rangliste in ihrer Altersklasse an und gehören damit zum Favoritenkreis.
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Mit Erfolg brachte SCO-Trainer Dieter Heumann in Leverkusen mit Anna Kosina und Julian Brodkorb zwei weitere Talente an den Start. Sie siegten in der Schülerklasse B der 12- und 13-Jährigen mit einer Höhe von 2,30 m. Auch dies bedeutet jeweils Kreisrekord.
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Huckestein Vierter über 1500 Meter

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Einen phantastischen vierten Platz errang der Läufer der SG Wenden über 1500 Meter bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in Leipzig.
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Huckestein Vierter über 1500 Meter„Ein Super-Ergebnis,“ jubelte sein Trainer Egon Bröcher am Sonntag nach dem Endlauf vor 5000 Zuschauern in der stimmungsvollen Arena.
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Die Freude der beiden ist vollauf berechtigt. Denn für Huckestein war es das beste Abschneiden seiner ohnehin großartigen Laufbahn. Bis gestern war ein fünfter Rang bei Deutschen Meisterschaften Huckesteins größte Tat, damals noch über 800 Meter.
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Und dieser frische, vierte Rang in der Leipzig-Arena ist alles andere als „undankbar“. Im Gegenteil: Er ist ein gefühlter erster Platz. Denn mit dieser Leistung hat Simon Huckestein das absolute Optimum herausgeholt. „Die drei Läufer vor ihm waren unschlagbar,“ erklärte Egon Bröcher, „sie starten allesamt bei den Europameisterschaften.“ Die Rede ist vom Sieger Florian Orth sowie dessen Verfolgern Carsten Schlangen und Christoph Lohse.
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Huckestein empfand diesen Tag wie Balsam. Denn das vorausgegangene Jahr lief für den Altenkleusheimer nicht optimal. „Er war zwar nicht ganz weg, aber Verletzungen und Krankheiten hatten ihm schon zu schaffen gemacht,“ erinnerte sich Egon Bröcher. Hinzu kam eine Ausbildung zum Bankkaufmann. Eben diese Mehrfachbelastung hatte seinem Trainer besonders imponiert. Bröcher: „Wie Simon es schafft, Beruf und Sport unter einen Hut zu bekommen, ist total bewundernswert.“
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Zumal es eines großen Trainings-Aufwandes bedurfte, um einen Paukenschlag wie gestern hinzulegen. Etliche Male war der Läufer nach Dortmund gefahren und hatte dort in der Halle trainiert.
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Selbst während der zwei Monate, in denen Huckestein in Frankfurt/Main beruflich eingesetzt war, verschaffte ihm Egon Bröcher optimale Möglichkeiten. So traf er sich mit dem dortigen Verbandstrainer und sorgte dafür, dass sein Schützling in der Frankfurter Halle üben durfte.
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Das alles hatte zur Folge, dass Egon Bröcher auf der Fahrt nach Leipzig ein gutes Gefühl hatte. Die Tests in der Woche zuvor waren prima gelaufen, und der Vorlauf am Samstag bestärkte Bröcher in seiner Zuversicht. Da wurde Huckestein Zweiter und war derart schnell, dass ihn Bröcher sogar bremsen musste.
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In aller Ruhe gingen Bröcher und Huckestein den Sonntag an. Sie waren drei Stunden vor dem Start vor Ort, plauderten mit anderen Sportlern und genossen die Atmosphäre. Die schwoll, als die 1500-Meter-Asse loslegten, richtig an. „Da ging die Là Ola durch die Halle,“ schwärmte Egon Bröcher. Die galt zwar, wie Bröcher hinzufügte, eher dem Hochsprung-Star Ariane Friedrich als den Sprintern, „aber,“ so Bröcher, „profitiert haben die Läufer auch davon.“
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Und wie hält Huckestein es mit dem Lampenfieber, den endlosen Stunden bis zum Startschuss? So etwas kann doch selbst einen so cool wirkenden Jungen wie Huckestein nicht völlig kalt lassen. Ist auch nicht so. Bröcher enthüllt: „Das vierte Brötchen hat er beim Frühstück nicht mehr ‘runtergekriegt, dazu war er doch zu angespannt.“
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Grewe zum U20-Länderkampf

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat sein Aufgebot für den U20-Hallen-Länderkampf am 05. März in Hamburg bekannt gegeben.
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Der tradionelle Dreiländerkampf gegen die Nachwuchsteams aus Frankreich und Italien findet in diesem Jahr in der Alsterdorfer Leichtathletikhalle der Hansestadt statt. Mit dabei ist auch der Attendorner Philippe Grewe im Diskuswurf. Es ist für den jungen Werfer das Debüt im DLV-Dress.
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Philippe (LG Olympia Dortmund) wird damit für seine sehr guten Leistungen bei den Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften am vergangenen Wochenende in Leverkusen belohnt. Dort konnte er die Silbermedaille mit 55,91 m gewinnen.
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Im vergangenen Jahr fanden die Meisterschaften in Ancona (Italien) statt und die Auswahl des DLV konnte diesen Länderkampf mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden.
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Athleten aus dem Kreis Olpe in ausgezeichneter Form

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Zwei Wochen vor den Westfälischen Schülermeisterschaften in Paderborn präsentierten sich die Leichtathleten aus dem Kreis Olpe beim mit mehr als 800 Teilnehmern gut besuchten Dortmunder Hallensportfest in ausgezeichneter Form.
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Tim-Christopher Thiesbrummel von der SG Wenden lief die 1000 m Distanz in 2:51,12 Min. und wird auf Westfalenebene sicherlich einer der härtesten Konkurrenten von Favorit Leif Gunkel (SC Fretter) sein. David Sondermann vom SC Olpe lief die 1000 m in 3:06,76 Min. und verbesserte damit seine persönliche Bestleistung um rund 10 Sekunden. Als drittschnellster Läufer seiner Altersklasse im Kreis Olpe kann David in dieser Saison gemeinsam mit Tim Thiesbrummel und Leif Gunkel eine Mittelstreckenstaffel bilden, die in der Deutschen Rangliste ganz oben stehen sollte.
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Auf der 60 m Sprintstrecke siegte Daniel Eickhoff vom SC Olpe gegen starke nationale und internationale Konkurenz in 7,79 Sek. und darf sich Hoffnungen auf eine Finalteilnahme in Paderborn machen. Benjamin Grap von der LG Südsauerland schaffte in 8,13 Sek. (Platz 8) ebenfalls die Qualifikation für die Westfälischen Titelkämpfe.
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Gleich 4 Platzierungen unter den TOP 10 der Sprinterinnen des Jahrgangs 1998 schafften die schnellen Mädchen aus dem Kreis Olpe auf der 60 m Sprintbahn. Es siegte Marie Ries vom SC Olpe mit neuem Kreisrekord von 8,36 Sek. Zweite wurde Sandra Schütter vom LC Attendorn in ausgezeichneten 8,47 Sek. Beide qualifizierten sich für die Teilnahme an den Westfälischen, müssen dort jedoch hochgemeldet in der nächsthöheren Altersklasse der 14-Jährigen bestehen. Platz 6 gewann Tessa Ochel (SC Olpe) in 8,81 Sek. vor Luisa Knebel von der SG Wenden, die mit 8,90 Sek. immerhin deutlich unter der 9-Sekunden-Marke blieb. Auch Anna Kosina vom SC Olpe unterbot mit 8,45 Sek. die Westfälische Norm und musste sich lediglich mit dem Hauch von 2/100 Sek. der Ausnahmesprinterin Keshia Kwadwo vom TV Wattenscheid 01 geschlagen geben. Anna ist Jahrgang 1999 und darf bei Westfälischen Meisterschaften noch nicht starten. Marie Ries glänzte auch über die 60 m Hürden und belegte in 11,13 Sek. und knappem Abstand auf die Siegerin Platz 2. Die Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften gelang auf der Hürdenstrecke der 13-jährigen Irini Grigoriadou vom SC Olpe. Sie unterbot die Norm von 10,90 Sek. deutlich und lief in 10,19 Sek. als Viertplatzierte ins Ziel.
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Eine fabelhafte Zeit gelang den Olper Mädchen des Jahrgangs 1998/1999 bei der 4 x 100 m Staffel. In der Aufstellung Anna Kosina , Marie Ries, Sandra Schütter und Anja Beckmann siegte das Quartett in 54,05 Sek. Ein eindrucksvoller Sieg gelang auch der 4 x 50 m Staffel des SC Olpe. Die C-Schülerinnen siegten in der Aufstellung Fiona Stutte, Cathrin Eiden, Martha Schrage und Charlotte Watermann in ausgezeichneten 29,99 Sek. und verwiesen die starken Teams der LG Ratio Münster, TSV Hagen und LG Olympia Dortmund auf die Plätze. In ebenfalls guter Zeit von 34,01 Sek. holte das Quartett der LG Südsauerland in der Aufstellung Sonja Ilic, Charlotte Schürmann, Anna Pusch und Pauline Schmidt Platz 8. Das neu formierte Team der Olper A-Schülerinnen in der Aufstellung Johanna Heuel, Karina Heuel, Julia Springob (LC Attendorn) und Sophia Bicher belegte in guten 52,75 Sek. über die 4 x 100 m knapp hinter der LG Olympia Dortmund Rang 2.
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Gute Ergebnisse gelangen dem Nachwuchs des LC Attendorn im Kugelstoßen. In der Klasse M 12 gewann Toni Rennebaum mit 6,27 m Platz 4 vor Jason Krämer, der mit 5,92 m auf den 7 Platz kam. Bei den 13-jährigen Schülern gewann Niklas Butzkamm vom SC Olpe den 60 m Hürdensprint in 10,84 Sek., über 60 m wurde er in 8,49 Sek. Dritter. Julian Brodkorb (SC Olpe) gewann im Kugelstoßen mit 8,13 m Platz 2.
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Beachtenswerte Ergebnisse erreichten die jüngeren Jahrgänge auf der 800 m Mittelstrecke.

Josephine Nebel von der SG Wenden verbesserte sich in der Klasse W 10 über 800 m auf 3:06,55 Min. und erreichte Platz 4. Cathrin Eiden siegte in der Klasse W 11 in 2:49,58 Min. ebenso wie ihre Vereinskollegen Sarah Langemann, die ihren Lauf eindrucksvoll in der Klasse W 13 gewann. Lea Feldmann, ebenfalls SC Olpe, wurde in 2:43,24 Min. Dritte in der Klasse W 12. Im Weitsprung überzeugte Leon Eichert (SG Wenden) in der Klasse M 11 mit 3,88 m und Platz 5. Anna Kosina rundete schließlich im Hochsprung mit neuem Kreisrekord von 1,45 m und Platz 1 sowie mit einer Weite von 8,44 m und Platz 2 im Kugelstoßen ab.
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Grewe-Brüder starten bei Deutschen Meisterschaften

Kreis Olpe/Leverkusen. Einen doppelten Aufwand bedeuten für Thomas Grewe, Sportwart beim LC Attendorn, die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, die am Samstag und Sonntag in der Leverkusener Manfort-Halle stattfinden.

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Philippe Grewe

Diesen doppelten Fahraufwand nimmt Grewe gern auf sich. Grund: Sowohl sein älterer Sohn Philippe (18) als auch der jüngere Pascal (15) sind für die nationalen Titelkämpfe qualifiziert. Der eine im Diskuswurf am Sonntag, der andere als Startläufer der OE-Sprintstaffel am Samstag.

„Nee. Das hätte ich bestimmt nicht gedacht“, staunt der Attendorner, der als Kampfsportler seinen Söhnen die Leichtathletik nicht unbedingt in die Wiege gelegt hat, immer noch.

 

Wie bei den Harting-Brüdern?

Und er freut sich, dass der jüngere Sohn dem älteren nacheifert, der ja 2009 schon einmal Deutscher Jugendmeister war: „Das ist ja logisch. Der will ihn irgendwann mal schlagen“, sagt Grewe und muss dabei ein bisschen schmunzeln: „Vielleicht wird das ja mal so, wie bei den Harting-Brüdern.

Bei Pascal muss man allerdings sagen, dass er in mehrerlei Hinsicht talentiert ist. Deswegen ist er ja jetzt auch im Sprint dabei, aber er kann zum Beispiel auch Stabhochsprung ganz gut. Da muss man erstmal sehen, in welche Richtung es geht.“








 





20100328_IMG_7096Pascal Grewe

Philippe heißer Gold-Anwärter

Unterschiedlich sind jedenfalls die Voraussetzungen, unter denen die Brüder nach Leverkusen fahren. Philippe Grewe (LG Olympia Dortmund), amtierender Deutscher Vizemeister und mit 61,08 Metern erster in der Meldeliste, ist am Sonntag ein heißer Kandidat für die Goldmedaille im Diskuswurf der männlichen Jugend A. „Philippe will gewinnen und es vor allem besser machen als bei der Westfälischen. Er hat jetzt noch mal draußen geworfen. Da sah es nicht schlecht aus, richtig rund ist es allerdings auch nicht gelaufen“, so der Vater, der den Mescheder Benedikt Stienen als schärfsten Titelkonkurrenten sieht.

Praktisch ohne Chance auf den Endlauf geht Pascal Grewe ins Rennen, der wie Tim Dickhaus und Matthias Noeker in der 4x200 Meter-Staffel der Startgemeinschaft Olpe-Attendorn-Fretter gesetzt ist. Schlussläufer Christoph Quinke muss wegen einer Erkrankung passen. Für ihn stehen Jan Kosina und Nikolas Lennemann als Ersatzläufer auf der Meldeliste.

Erfahrungen sammeln

Zweimal hatte das Quartett, das in dieser Woche noch kräftig an den Wechseln gefeilt hat, die DM-Norm unterboten. Das ist allerdings auch 52 anderen, zum Großteil noch schnelleren Staffeln gelungen. „Gegen so Vereine wie Wattenscheid werden die keine Chance haben. Das ist so. Aber das war ja auch gar nicht das Ziel“, weiß Grewe: „Das sollte man eher als Vorbereitung für das nächste Jahr sehen, wo man Erfahrungen sammeln kann. Bei der Deutschen Meisterschaft ist das ja schon vom Ablauf her alles ganz anders.“

Neele

 












Neele Heckmann



 
Krankheit dämft Neele Heckmanns Erwartungen

Schon bestens vertraut mit dem Prozedere bei der „Deutschen“ ist Neele Heckmann (LG Kindelsberg). Die 17-Jährige aus Olpe war schon in den vergangenen beiden Jahren qualifiziert und tritt am Samstag (16.20 Uhr) beim Hürdensprint der weiblichen Jugend A über 60 Meter an. Mit 9,01 Sekunden an Position 14 gemeldet wäre Heckmann eigentlich eine sichere Kandidatin für die Zwischenläufe, doch diese Ambitionen haben schon im Vorfeld einen Dämpfer erhalten.

Neele Heckmann: „Ich war leider die ganze letzte Woche krank, konnte nicht trainieren und war mir am Anfang der Woche nicht einmal sicher, ob ich überhaupt starten kann. Jetzt denke ich, dass das gehen wird. Nur kann ich dann keine großen Leistungen erwarten.“

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Anna Kosina aus Attendorn mit Kreisrekord

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Gute Ergebnisse fuhren die Schülerklassen der Olper Leichtathletik am Wochenende beim Mehrkampf-Hallensportfest in Siegen ein.
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Allen voran Anna Kosina. Mit glatten 5,00 m im Weitsprung und 1,44 m im Hochsprung stellte das 12-jährige Ausnahmetalent gleich zwei neue Hallen-Kreisrekorde auf. Mit 8,35 m im Kugelstoßen und einer Sprintleistung von 9,5 Sek. (2 x 30 m addiert) belegte sie mit 1.794 Punkten überlegen Platz 1 der Mehrkampfwertung. Ihre Vereinskollegin Marie Hachenberg kam mit 1.305 Punkten auf Rang 2 und machte den Doppelsieg des SC Olpe perfekt.
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Mit 4 Platzierungen unter den Rängen ein bis sechs und guten Leistungen in allen Disziplinen waren auch die 10-jährigen Schülerinnen zufrieden. Mit 932 Punkten trug Johanna Nies vom SC Olpe den Sieg davon, mit dem hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt auf die zweitplatzierte Wiebke Aderholt von der LG Wittgenstein. Auf den weiteren Plätzen folgten Charlotte Watermann (903), Marlitt Spille (854) und Franka Linse (790). Gegen die Siegerin Ida Latsch von der LG Kindelsberg Kreuztal waren die 11-jährigen Mädchen Fiona Stutte, Martha Schrage und Cathrin Eiden trotz guter Ergebnisse dieses Mal chancenlos und belegten die Ränge 2, 3 und 5. Bei den 13-jährigen Mädchen überzeugte Marie Ries als Sprintbeste. Mit weiteren guten Ergebnissen im Hochsprung (1,36 m) und im Kugelstoßen (6,31 m) belegte sie am Ende Platz 3 mit 1.553 Punkten. Anja Beckmann stellte im Hochsprung mit 1,36 m eine persönliche Bestleistung auf und erreichte in der Endabrechung Platz 7. Bei ihr und ihren Vereinskolleginnen Tessa Ochel und Sarah Langemann machte sich der Trainingsrückstand im Weitsprung noch bemerkbar.
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Dank einer persönlichen Bestleistung von 4,71 m im Weitsprung und guten Leistungen im Kugelstoßen, Sprint und Hochsprung bewies Niklas Butzkamm (Jg. 1998) seine gute Frühform. Mit 1.524 Punkten siegte er überlegen vor Robin Brauhardt vom TV Jahn Siegen (1.183). Bei den 12-jährigen Schülern erreichten Julian Hohleweg und Stefan Huperz im Vierkampf die Ränge 4 und 5.
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Im Einzelwettbewerb Hochsprung stellte Irini Grigoriadou vom SC Olpe mit 1,53 m eine neue persönliche Bestleistung auf und bestätigte eindrucksvoll ihre Qualifikation für die Westfälischen Meisterschaften Anfang März in Paderborn. Neben ihrem Sieg im Hochsprung gewann sie ebenso überlegen den Kugelstoßwettbewerb mit einer Leistung von 8,40 m.
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Lehrgang für Kampfrichter

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Der FLVW Kreis Olpe bietet auch in diesem Jahr einen Grundlehrgang zum Kampfrichter für die Leichtathletik an. Bei genügend Interesse findet dieser Lehrgang jeweils donnerstags um 19:00 Uhr am 17., 24. und 31. März im Gasthof Schnüttgen in Kirchveischede statt.
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Interessenten melden sich bitte verbindlich bis zum 28. Februar bei dem Lehrgangsleiter Uli Rauchheld in Bielstein an.
Tel.: 02721 - 8828 oder per e-Mail: u.rauchheld@t-online.de
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Verena Dreier gewinnt Deutschen Cross-Cup

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Vier Wochen vor den Deutschen Crossmeisterschaften haben sich die Athleten der SG Wenden bereits in blendender Verfassung präsentiert.
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Beim dritten und letzten Wertungsrennen des Deutschlandcups in Neukirchen (bei Neuss) konnten sich Tim-Arne Sidenstein, Tobias Dreier und Tim-Christopher Thiesbrummel in den sehr stark besetzten Feldern im Vorderfeld behaupten, während Neuzugang Verena Dreier mit dem Gesamtsieg des Deutschlandcups sogar schon einen ersten größeren Erfolg im Wendener Trikot feierte. Nach Siegen in Darmstadt und Pforzheim reichte der 26-Jährigen Hindernisläuferin ein vierter Platz, um ihre Führung abzusichern.
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Mindestens ebenso interessant wie das eingestrichene Preisgeld von 300 Euro war der Lauf für Verena Dreier als erste echte Standortbestimmung des Jahres. Neukirchen hatte in dieser Hinsicht viel zu bieten. Zum einen eine sehr anspruchsvolle Strecke, die mit ihrem erst weichen und später morastigen Boden mit jedem Schritt Energie kostete und darüber hinaus mit einigen giftigen Anstiegen sowie kleinen Hindernissen versehen war. In 18:58 Minuten meisterte die Siegerländerin diesen 5100 Meter langen Kraftakt.
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Zum anderen bot der Wettkampf eine starke Konkurrenz, denn am Start standen massig Läuferinnen, mit denen es Verena Dreier auch bei der Deutschen Crossmeisterschaft in vier Wochen zu tun haben wird.
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Die Bezeichnung „Cross der Asse“ trug die Veranstaltung mit Recht. Das hohe Anfangstempo der späteren Siegerin Susanne Hahn ging Dreier nicht mit, danach lief sie aber von sechs fast noch auf Rang drei vor. Positiv fiel folglich ihr Resümee aus. „Ich bin sehr zufrieden. Zwar noch nicht in Topform, aber das muss ich ja heute auch noch nicht sein. Entscheidend ist es in vier Wochen“, so die rheinische Frohnatur mit Hinblick auf die „Deutschen“, bei denen sie im Vorjahr Vierte war.
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„Dass war ein sehr gutes Rennen für mich“, urteilte auch Tim-Arne Sidenstein. Der lief diesmal im Trikot des Landes NRW, wurde Vierter der U23 und Zehnter im Gesamteinlauf. Hinter sich gelassen hatte er unter anderem zwei Athleten des U23-Nationateams.
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Während ganz vorne Steffen Uliczka mit drei Verfolgern das Rennen machte, biss Sidenstein auf die Zähne und blieb mit einer Kampfleistung an der ersten Verfolgergruppe dran. Zwar musste Sidenstein etwa 500 Meter vor dem Ziel reißen lassen, doch da drohte ihm von hinten keine Gefahr mehr. 26:10 Minuten standen am Ende der 7700 Meter auf der Uhr.
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Die Aussichten, den 14 Platz von der Cross-DM im Vorjahr zu bestätigen, stehen für Sidenstein in dieser Form gut. Ebenfalls zur DM will Tobias Dreier, der in Neukirchen für Wenden debütierte und 27 Sekunden hinter Sidenstein als Siebter der Männerklasse einlief. In der Gesamtwertung schob sich der Bruder von Verena Dreier somit noch auf den dritten Platz vor.
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Ebenfalls Vierter war Tim-Christopher Thiesbrummel im Lauf der Schüler M15. Die 2500 Meter absolvierte er in 9:53 Minuten. Auch im Volkscross waren die Wendener gut vertreten. Dort belegten Stefanie Bröcher und Ina Rademacher die Plätze zwei und drei in der Frauenklasse.
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Tolle Resonanz wie in den 80er Jahren

Kirchhundem. Ein Meldeergebnis von 180 Athleten und Athletinnen aus 13 Vereinen bei den Bezirks-Hallenwettkämpfe der Leichtathleten in Kirchhundem erinnerte TVK-Sportwart Stephan Theis an die Rekordteilnahmen vergangener Zeiten.

Damals kämpften über 200 Aktive in der Hauptschulsporthalle um die besten Platzierungen. „Eine tolle Resonanz. Wir müssen bis in die 80er Jahre zurückschauen, um ähnliche Zahlen zu finden.“

Tolle Resonanz wie in den 80er JahrenBis auf wenige Ausnahmen hatten alle Vereine ihre Meldezahlen vom Vorjahr gehalten oder übertroffen. Der LC Attendorn kam mit 50 Prozent mehr und der TV Rönkhausen mit fast doppelt soviel Athleten. Dazu kamen Meldungen aus dem benachbarten Siegerland vom TV Eichen und TV Kreuztal. Der Skiclub Olpe und der VfL Heinsberg waren erstmals und der TV Olpe seit etwa 20 Jahren wieder mit dabei. Steigerungsfähig war die Teilnehmerzahl aber dennoch: Aus den Turnvereinen Fredeburg und Langenei-Kickenbach war kein Aktiver in Kirchhundem.

Trotz des hohen Zuspruchs und der Nachmeldungen leistete Bernd Schröter im Wettkampfbüro eine tadellose Arbeit. Von über 600 Einzelergebnissen im Sprint, Sprung und Wurf bzw. Kugelstoß kamen ferner nur zwei erst gar nicht im Wettkampfbüro an.

Jonas Rannefeld, Routinier vom TV Heggen, wurde Sieger in der männlichen und Anna-Lena Ermes vom TV Rönkhausen Siegerin der weiblichen Hauptklasse.

Mit guten 12,40 Metern im Kugelstoß und 4,3 Sekunden im 30 Meter-Sprint siegte in der männlichen Jugend B Steffen Springob vom TV Eichen vor Patrick Schulte vom TV Grevenbrück.

Den meisten Applaus des Tages von den voll besetzten Zuschauerrängen bekam Lokalmatador Benjamin Grap (TV Kirchhundem). Er steigerte seine persönliche Bestleistung im Hochsprung auf 1,58 und siegte im Vierkampf der Schüler M15. Johannes von Schledorn vom TV Grevenbrück wurde mit guten 2,49 im Standweitsprung und 4,65 Sekunden über 30 Meter Zweiter.

Bei den 14-jährigen Mädels hatte die Meggenerin Svenja Sternberg (TV Kirchhundem) die Nase vorn. Bei den gleichaltrigen Jungs gewann Nico Schlabach von der TSG Lennestadt. In der knappsten Entscheidung des Tages holte sich Nicolas Quinke (M13, TV Grevenbrück) den Bezirkstitel mit 1036 Punkten vor Tim Baroth vom TV Rönkhausen mit 1033 Punkten. Sein Vereinskamerad Florian Schulte siegte in der Klasse M12. Anna-Elisa Henrichs, Tanja Oberste-Dommes (beide TV Kirchhundem) und Sophie Hunold (TV Heggen) belegten die Ränge eins bis drei bei den 13-jährigen Mädels.

Mit einer der besten Athletinnen des Tages bekamen es die Klassenkameradinnen Helena Grap (TVK) und Alina Gierse (TSG) in der Klasse W12 zu tun: Gegen die Hochsauerländerin Svenja Adam vom TV Schmallenberg war kein Kraut gewachsen. Alle drei Mädels durchbrachen die 1000-Punkte-Schallmauer.

Mit drei besseren Einzelleistungen und einer Gesamtpunktzahl von 1182 setzte sich Svenja etwas ab. Bezirksmeisterin der W11 wurde Charlotta Selbach von der TSG Lennestadt vor Sonja Ilic vor TV Kirchhundem. Bei den Jungs siegte hier Jonas Kosch (LC Attendorn). Jonas fegte die 30 Meter-Strecke in schnellen 5,0 Sekunden herunter.

Mit guten 5,7 Sekunden über 30 Meter gewann Teresa Huss vom TV Rönkhausen den Bezirkstitel vor Carolin Nöcker (TV Kirchhundem), die im Standweitsprung und Vollballwurf noch knapp besser als sie gewesen war. Platz eins bei den Mädels W9 ging an Melina Knipp vom TVK, die im Standweitsprung einen weiten Satz auf 1,67 machte.

Die größte Tageskonkurrenz mit 14 Kindern gewann Yannik Kögler (8) vom TuS Silberg-Varste mit 12 Punkten Vorsprung vor Tobias Steinberg vom TV Grevenbrück. Die Altersklasse W8 war fest in Olper Hand: Helen Schneider (1.), Johanna Pulte (2.) und Pauline Noth (3.) standen auf dem Treppchen.

Die Bezirkstitel der Kleinsten (7 Jahre und jünger) gingen wieder an den an TV Olpe: Moritz Hücking, der im Ballwurf gute 14,15 Meter erzielte, gewann vor Lauritz Henkel vom VfL Heinsberg und Liv Amelie Heite gewann vor allem wegen ihres besseren Sprints vor Sophie Hellner (ebenfalls VfL Heinsberg). Erstmals nahmen übrigens mehr Jungs als Mädchen bei den Bezirkswettkämpfen teil.

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Huckestein Westdeutscher Vizemeister

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Simon Huckestein von der SG Wenden ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke.
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Bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften gewann der Altenkleusheimer die Vizemeisterschaft über 1500 Meter und qualifizierte sich mit der Zeit von 3:53,21 Minuten nach einem Jahr Pause wieder als Einzelstarter für eine Deutsche Meisterschaft.
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Florian Herr, der in Dortmund seinen ersten Wettkampf für die Wendener bestritt, wurde im selben Wettkampf Siebter, nachdem er wertvolle Tempoarbeit für seinen Kollegen geleistet hatte.
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Weitspringer Matthias Esser (LT DSHS Köln) wurde in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle Vierter. Mit 7,14 Metern konnte der frühere Kirchhundemer allerdings nicht an die guten Weiten der vorherigen Jahre anknüpfen und blieb unter der DM-Norm.
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Die sieben weiteren Teilnehmer aus dem Kreis Olpe gehörten alle der Jugendklasse an. Jana Breuer (TV Jahn Siegen) erzielte als Vierte im Kugelstoßen (11,10 Meter) ein weiteres herausragendes Resultat. Sprinterin Neele Heckmann belegte Rang 18 über 60 Meter (8,10 Sekunden) und wurde Siebte im Hürdensprint (9,26 Sekunden). Jeweils auf Position 13 liefen Marco Giese (SC Olpe) über 800 Meter (2:01,11 Minuten) und die Startgemeinschaft Olpe-Attendorn-Fretter (Pascal Grewe, Tim Dickhaus, Matthias Noeker, Christoph Quinke) über 4x200 Meter (1:37,85).
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